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Mantrailing - Personensuchhunde

Mantrailing: Eine Art der Fährtenarbeit, wobei sich die Hunde aber nicht nach Bodenverletzungen orientieren, sondern ihre aussergewöhnliche Riechleistung zur Auffindung einer vermissten Personen, nach ihren einzigartigen Geruchsmolekülen, einsetzen. Diese speziell ausgebildeten Hunde I Mantrailer sind in der Lage menschlichen Geruch - Individualgeruch - auch noch über einen längeren Zeitraum und unter schwierigen Voraussetzungen im Wechsel verschiedener Untergründe zu verfolgen. Aufgrund dieser Eigenschaft wird der Mantrailer im Einsatz bei Rettungsorganisationen und Polizei immer häufiger zur Suche nach vermissten Personen sowie in der Strafverfolgung eingesetzt.

Mantrailing ist aber keine neue Ausbildungsmethode!

Aufzeichnungen zufolge wurden schon in den Anfängen des mittelalterlichen England Personensuchhunde eingesetzt, sogenannte Kriminalhunde. Das heute bekannte Mantrailing stammt aus Amerika und wird dort schon seit vielen Jahren als Hilfsmittel bei Behörden, Polizei und Rettungsorganisationen eingesetzt und anerkannt.

Der Begriff Mantrailing wurde aus der englischen Sprache übernommen : man=Mann/Mensch - trailing=verfolgen.

Wie viele andere Ausbildungen hat auch Mantrailing den Weg in den Beschäftigungsbereich der Hundeausbildung gefunden und bietet dort eine natürliche, artgerechte Auslastung für Familienhunde. Viele Menschen sind erstaunt zu welchen Leistungen ihr vierbeiniger Freund fähig ist, wenn sie im Team erst einmal in die faszinierende Geruchswelt des Hundes eingetaucht sind.

 

Mantrailing Einsatz

Ein ergänzendes Hilfsmittel zur Auffindung und Rettung von vermissten Personen.

Der Weg zum Einsatzteam ist eine jahrelange Ausbildungs- und Erfahrungsarbeit und endet erst mit Austritt des Hundes aus dem Einsatzdienst. In dieser Zeit lernt das Team physische und psychische Grenzen kennen. Die Erfahrungen formen und festigen Hund und Hundeführer und bauen das Vertrauen im Team auf um den Ansprüchen eines Einsatzes gewachsen zu sein.